Schallleitungsschwerhörigkeit

Eine Schallleitungsschwerhörigkeit entsteht dadurch, dass Schall nicht frei bis zum Innenohr dringen kann. Eine solche Situation entsteht meist aus einer Blockade des Außen- oder Mittelohres, wie z.B. eine Ansammlung von überschüssigem Ohrenschmalz oder Flüssigkeit aus einer Infektion des Ohres. Möglich ist auch ein gerissenes Trommelfell oder eine ungewöhnliche Struktur der Ohrmuschel, des Gehörgangs oder des Mittelohrs.

Auch eine Otosklerose (Verkalkung bzw. Verknöcherung der Gehörknöchelchenkette) kann eine schwerwiegende Schallleitungsstörung hervorrufen. Durch die Verkalkung können sich die Mittelohrknöchelchen nicht mehr frei bewegen.

Eine Schallleitungsschwerhörigkeit bedeutet, dass Geräusche leiser aber normalerweise nicht verzerrt wahrgenommen werden. Abhängig von der Ursache kann eine Schallleitungsstörung entweder vorübergehend oder von Dauer sein.

Schallleitungsstörungen können oft durch eine medizinische Behandlung korrigiert werden, die einen kleineren chirurgischen Eingriff beinhalten kann.