Analoge und digitale Hörgeräte

Moderne Hörgeräte werden in der Regel nur noch digital angeboten.Hörgeräte kann man als analog oder digital bezeichnen. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Technik im Hörgerät. Allerdings wird die traditionelle Analogtechnik immer mehr von der Digitaltechnik verdrängt, so wie es schon in vielen Bereichen der Elektronik geschehen ist. In einigen Jahren wird es vermutlich nur noch digitale Hörgeräte geben. Schon jetzt werden in der Regel keine Analoggeräte mehr verkauft

  • Analoge Hörgeräte
Ein Mikrofon nimmt Schall auf und wandelt ihn in kleine elektrische Signale um, die den Verlauf des Schalls nachempfinden. Diese Signale werden dann verstärkt (lauter gemacht) und an einen Lautsprecher (Hörer) geleitet, so dass man sie hören kann.
  • Digitale Hörgeräte
Auch digitale Hörgeräte haben ein Mikrofon, um Schall aufzunehmen und einen Lautsprecher (Hörer), der den Schall ins Ohr leitet, um ihn verstärkt wiederzugeben. Der wichtigste Unterschied zu analogen Hörgeräten ist, dass digitale Geräte einen kleinen Computer beinhalten, der die Signale aus dem Mikrofon verarbeitet. Daher lassen sie sich sehr flexibel programmieren, um einige Frequenzen und Intensitäten mehr zu verstärken als andere. Somit können sie genauer an den individuellen Hörverlust bei verschiedenen Frequenzen angepasst werden.

Digitale Hörgeräte können auch so programmiert werden, dass sie bevorzugt Schall aus einer bestimmten Richtung aufnehmen. Dies kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn man ein Gespräch zu zweit in einer lärmenden Umgebung führt.

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