Ohrmuschel Das Außenohr

Das Außenohr besteht aus der Ohrmuschel, dem Gehörgang und dem Trommelfell. Die Ohrmuschel ist der Teil des Ohres, den man an der Seite des Kopfes sehen kann (siehe auch Abbildung rechts). Ihre Hauptaufgabe ist es, Schall zu bündeln und ihn in den Gehörgang zu leiten, vergleichbar mit einem Trichter. Die Ohrmuschel spielt auch eine Rolle, wenn wir entscheiden, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Der Gehörgang führt zum Trommelfell. Ein durchschnittlicher Gehörgang ist etwa 26 mm lang und hat einen Durchmesser von ca. 7 mm. Diese Maße sind aber von Person zu Person verschieden. Der Gehörgang ist mit Haut überzogen. Drüsen in der Haut des äußeren Gehörgangs produzieren Ohrenschmalz. Wenn Schall in das Ohr eintritt, wandert er durch den Gehörgang zum Trommelfell.

Das Trommelfell besteht aus drei Hautschichten und hat einen Durchmesser von etwa acht bis zehn Millimetern. Wenn Schall auf das Trommelfell trifft, wird es wie eine Trommel in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden an das Mittelohr weitergeleitet.