Für ExpertenDie gebräuchlichste Art von Hörtest wird Reintonaudiometrie genannt. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die leisesten Töne zu bestimmen, die Sie bei verschiedenen Tonhöhen (Frequenzen) noch wahrnehmen können.
Tonhöhenwahrnehmung Der Test dauert nur etwa 20 Minuten.
Es ist wichtig, dass Sie den Anweisungen so gut wie möglich folgen. Fragen Sie die Testleiterin oder den Testleiter, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder wenn Sie nicht wissen, was Sie tun sollen.
In manchen Fällen wird der Kopfhörer nun durch ein Kopfband ersetzt, das fest auf den Knochen hinter Ihrem Ohr drückt und Schall direkt über den Schädelknochen an das Innenohr leitet. Dabei werden Außen- und Mittelohr vollständig umgangen. Man nennt diese Art der Schallübertragung Knochenleitung. Aus den Testergebnissen zur Knochenleitung kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wo die Hörstörung liegt und ob sie eine
Schallleitungsstörung oder eine
Schallempfindungsstörung ist.
Diese Tests werden möglicherweise noch einmal wiederholt, während der Kopfhörer gleichzeitig ein Rauschen wiedergibt. Dies wird gemacht, da bei der Überprüfung eines Ohres manchmal der Schall auch vom anderen Ohr gehört werden kann, wenn die Schallschwingungen über den Schädelknochen dorthin übertragen werden. Dieser Vorgang wird als Überhören bezeichnet und kann das Hörvermögen eines Ohres besser erscheinen lassen als es wirklich ist. Der Zweck des Rauschens ist es also, das Ohr, das gerade nicht getestet wird, zu verdecken, damit es die Testtöne nicht hören kann.
Man wird Sie bitten, das Rauschen zu ignorieren und wiederum den Antwortknopf zu drücken, sobald Sie den Testton wahrnehmen. Die Lautstärke des Rauschens kann sich ändern, aber Sie sollten immer den Knopf drücken, solange Sie den Ton noch hören können, auch wenn der Ton nur sehr unscheinbar ist.
Die Ergebnisse des Hörtests werden in einem Audiogramm festgehalten. Ein Beispiel für ein solches Diagramm sehen Sie weiter unten.
Ein Audiogramm ist ein Diagramm, aus dem man genau ersehen kann, wie gut Sie Töne bei verschiedenen Frequenzen hören können. Auf dem Diagramm sind eine Reihe verschiedener Symbole eingezeichnet. Die Lage der Symbole auf dem Diagramm zeigt die niedrigsten Pegel, bei denen Sie bei verschiedenen Frequenzen hören können.
Je weiter unten ein Symbol auf dem Diagramm eingetragen ist, desto höher ist Ihr Hörverlust bei der bestimmten Frequenz (Tonhöhe). Töne mit niedrigerer Tonhöhe liegen im Diagramm links, und höhere Töne liegen rechts.
| Wo wird die Untersuchung gemacht? | HNO-Praxis, Hörgeräteakustiker |
| Wer führt den Test durch? | Arzthelfer, Hörgeräteakustiker |
| Wie lange dauert die Untersuchung? | 20 – 30 Minuten |
| Unannehmlichkeiten/ Schmerzen? | Keine (aber Konzentration ist nötig) |
| Wann liegen die Ergebnisse vor? | Sofort |
| Spezielle Hilfsmittel? | Schalldichte Kabine, Kopfhörer, Knochenleitungshörer, Audiometer |
| Risiken/ mögliche Komplikationen? | Keine |
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