Tympanometrie

Das Ergebnis eines Tympanometrie-Tests

Bei der Tympanometrie werden Schädigungen des Mittelohrs untersucht. Diese Untersuchung ist kein Hörtest, d.h. man bekommt keine Informationen darüber, wie gut man hört. Vielmehr zeigt diese Messung, wie einfach Schallenergie durch das Mittelohr geleitet werden kann.

Mit einer speziellen Apparatur wird der Luftdruck im Gehörgang variiert, um die Beweglichkeit des Trommelfells zu testen.Patient bei der Tympanometrie

Während der Untersuchung werden Sie einen leichten Druck im Ohr verspüren, ähnlich wie beim Abheben eines Flugzeugs oder bei einer Fahrt durch einen Tunnel.

Testablauf

  • Man wird Sie in einen ruhigen Raum bitten, in dem die Untersuchung stattfinden wird.
  • Vor dem eigentlichen Test werden der Gehörgang und das Trommelfell mit einem Otoskop untersucht.
  • Sie werden gebeten, während des Tests ruhig zu sitzen und es zu vermeiden, zu sprechen, zu schlucken oder sich zu bewegen, bis die Untersuchung beendet ist. Denn dadurch kann der Druck im Mittelohr beeinflusst werden und somit das Untersuchungsergebnis verfälscht werden.
  • Nachdem Ihnen der Test erklärt worden ist, wird ein kleiner Gummistecker in Ihrem Gehörgang platziert. Dieser Stecker ist an ein Gerät angeschlossen, das den Druck im Ohr ändern kann, während es einen Piepton abspielt. Es wird dann automatisch gemessen, wie das Trommelfell auf diesen Ton bei verschiedenen Luftdrücken reagiert.

Zusammenfassung Tympanometrie

Wo wird die Untersuchung gemacht? HNO-Praxis
Wer führt den Test durch? HNO-Arzt/ Arzthelfer
Wie lange dauert die Untersuchung? 5 – 10 Minuten
Unannehmlichkeiten/ Schmerzen? Sehr leichte Unbehaglichkeit möglich
Wann liegen die Ergebnisse vor? Sofort
Spezielle Hilfsmittel? Schalldichte Kabine, Gummiohrstecker, Tympanometriegerät
Risiken/ mögliche Komplikationen? Keine

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